KARAT
Maß der Feinheit einer Goldlegierung (Abkürzung: Kt.). 24-karätiges Gold ist reines Gold. Das Wort stammt von grch. keration, einer antiken Währungseinheit, die ein Drittel eines Obolus, d.h. ein Achtzehntel einer Drachme, wert war. 18-karätiges Gold gibt es in mehreren Farben, die durch verschiedene Legierungen zustande kommen können: • Gelbgold: 75 % Gold, 12,5 % Silber, 12,5 % Kupfer • Rotgold: 75 % Gold, 25 % Kupfer • Roségold: 75 % Gold, 21 % Kupfer, 4 % Silber • Grüngold: 75 % Gold, 25 % Silber • Graublaues oder Blaugold: enthält eine Legierung auf Eisenbasis • Violettgold: erhält man durch die Beigabe von Silber, Kupfer und Aluminium zu der vorstehenden Legierung • Weißgold: in der Juwelierkunst 75 % Gold und eine Legierung aus Palladium, Kupfer, Silber und Iridium; in der Uhrmacherkunst 75 % Gold und eine Legierung aus Palladium, Kupfer und Zink. (Der genaue Prozentanteil der von Cartier verwendeten Legierung ist vertraulich.) Der gesetzliche Feingehalt des Goldes wurde in Frankreich am 19. Brumaire des Jahres VI (9. November 1797) auf 920/1000 (22 Kt.), 840/1000 (20 Kt.) und 750/1000 (18 Kt.) festgelegt.24-karätiges, unlegiertes Feingold (1000/1000) wird zu 22-karätigem Gold, wenn man 2/24 Metallzusatz beigibt usw. Hinweis: Die Zugabe eines anderen Metalls – meistens Silber und/oder Kupfer – macht das sonst zu geschmeidige Gold härter.