LAPISLAZULI

Wie kaum ein anderer wird dieser opake Stein, dessen lateinisch- persische Namensetymologie darauf verweist, dass es sich um einen „azurblauen Stein“ handelt, weltweit bereits seit frühester Zeit verwendet. So hat man in Mehrgarh, am Fuße der Baluchistan-Berge (Pakistan), Perlen aus Lapislazuli gefunden, die aus der Zeit um 7000 v.Chr. stammen. Die Beliebtheit des blauen Steins, dessen Farbe je nach Anteil seines Hauptbestandteils Lazurit variieren kann und der oft mit goldenen Pyritsplittern übersät ist, ist seitdem ungebrochen. Von seinen Lagerstätten in Afghanistan oder im Iran wurde der Stein, den Marco Polo als „das schönste Azurblau der Welt“ bezeichnete, Jahrtausende lang auf den „Lapislazuli-Straßen“ bis nach Ägypten, Rom, China oder Europa transportiert. An all diesen Orten wurde er zu wertvollen Gegenständen, Schmuck, doch auch zu Pigmentstoff verarbeitet. In Europa nannte man ihn „Ultramarinblau“.
Bei Cartier fand der Lapislazuli häufig Einsatz und hielt immer wieder Einzug in die bevorzugten Farbkombinationen des Juwelierhauses, Grün und Blau.
Louis Cartier kombinierte bei seinen ägyptisch inspirierten Kreationen Lapislazuli oft mit Türkis oder bei seinen sogenannten chinesischen Kreationen mit Koralle.Gestein auf Lazuritbasis (schwefelreiches Natrium- und Kalziumaluminiumsilikat).
Härte: 5,5 bis 6. Sein Planet ist der Jupiter. Afghanistan, Chile, Iran.