QUARZ

Die Quarze bilden eine große Mineralgruppe, deren Kristalle ausschließlich aus Siliziumdioxid bestehen, einem Stoff, der sehr häufig in der Erdkruste vorkommt. Ist der Quarz vollkommen farblos, nennt man ihn Bergkristall. Doch häufiger kommt er in diversen Färbungen vor, denen er seine unterschiedlichen Bezeichnungen verdankt: Citrin (gelb), Amethyst (violett), Prasolith (grün). Andere Quarze tragen dagegen einfach die Bezeichnung „Rosenquarz“ oder „Rauchquarz“.
Alle diese Steine enthalten zuweilen Einschlüsse, die sie besonders wertvoll machen können: Der „Venushaar“-Quarz enthält zahlreiche Fasern, die an einen Haarschopf erinnern, der „Liebespfeil“-Quarz enthält schwarze Turmalinnadeln, und der Iris-Quarz enthält irisierende Risse. Manchmal ist der Quarz aufgrund der zahlreichen Einschlüsse opak, wie im Fall des Jaspis oder des Rosenquarz.
Dieser wurde von Cartier oft für den Sockel von Dekorgegenständen oder für kleine Tierskulpturen verwendet. Die Einschlüsse können schließlich auch bestimmte optische Effekte hervorrufen, wie z.B. durch silbrige Aventurin-Pailletten oder feine gelbe Nadeln, aufgrund derer einer der Quarze auch die Bezeichnung „Tigerauge“ trägt. Zu den durchscheinenden Varietäten gehören die Chalcedone.
Der wertvollste Chalcedon ist der Chrysopras, dem Nickel eine hellgrüne Färbung verleiht. Siliziumoxid. Härte: 7. Schmuckstein der Stier-, Löwe-, Waage- und Schütze-Geborenen. Symbol: Rosenquarz – Zärtlichkeit, Rutilquarz – Leidenschaft. Seltene Varietäten: Chrysoprase – Australien, Brasilien, Vereinigte Staaten; Turmalinnadel-Quarz – Brasilien; Rosenquarz – Brasilien.