SCHILDPATT

Seit der Antike wurde in der Ornamentik das Schildpatt aus dem Panzer der Meeresschildkröte verwendet. Diese Spezies ist heute geschützt.
Ehemals sehr verbreitete Gegenstände aus echtem Schildpatt sind heute daher selten geworden.
Besonders beliebt ist das durchscheinende gelbe oder braune und marmorierte Schildpatt.
In der Juwelierkunst kann Schildpatt mit Steinen geschmückt sein.
Ab 1922 brachte Cartier Haarreifen aus Schildpatt auf den Markt, die mit Perlen und Diamanten verziert waren. 1937 entwarf Cartier für Barbara Hutton einen luxuriösen Kamm aus beigefarbenem Schildpatt mit passendem Schildpatt-Futteral, das mit Diamanten im Baguette-Schliff geschmückt war.Härte: 2,5.